Wachstum der Weltwirtschaft 2011 erwartet
Im Laufe des Jahres haben die meisten Wirtschaftsinstitute und -agenturen ihre Prognosen für das globale BIP- Wachstum nach unten revidiert. Für das weltweite BIP, das 2010 noch um 3,7 % zunahm, wird für das Jahr 2011 nun ein Wachstum von 2,8 % vorher gesagt. Nach wie vor wird übereinstimmend davon ausgegangen, dass das Weltwirtschaftswachstum weiterhin größtenteils durch die Schwellenländer generiert wird und die entwickelten Volkswirtschaften ein moderates Wachstum verzeichnen werden. Den Prognosen zufolge werden diese Entwicklungen einen Anstieg der Haushaltseinkommen und der Konsumausgaben weltweit fördern, was wiederum unseren Wachstumszielen für das Jahr 2011 zugutekommen wird. In Westeuropa wird im Jahr 2011 mit einem Anstieg des BIPs um etwa 1,7 % gerechnet. Hauptwachstumsmotor in dieser Region wird Deutschland – aufgrund einer regen Exporttätigkeit und einer steigenden Binnennachfrage – sein. Für viele periphere Länder der Eurozone wird jedoch erwartet, dass Haushaltsdefizite und eine hohe Staatsverschuldung in Verbindung mit hohen Arbeitslosenzahlen und strengen Sparprogrammen das Wachstum in diesen Märkten deutlich bremsen werden. Für die europäischen Schwellenländer wird für das Jahr 2011 ein Wachstum von etwa 4,5 % vorausgesagt. Vor allem steigende Konsumausgaben und eine robuste Industrieproduktion werden diese Entwicklung positiv beeinflussen. In Russland, der größten Volkswirtschaft dieser Region, dürfte die Binnennachfrage rapide ansteigen. Diese Entwicklung wird durch eine Erholung des Verbrauchervertrauens, eine vermehrte Kreditvergabe sowie einen nachlassenden Inflationsdruck unterstützt werden. Die USA werden den Prognosen zufolge im Jahr 2011 ein BIP-Wachstum von etwa 1,7 % verzeichnen. Verbesserungen im Produktionssektor werden maßgeblich hierzu beitragen. Nichtsdestotrotz bleiben die hohe Staatsverschuldung, Einsparungen im öffentlichen Sektor, ein schwacher Arbeits- und Immobilienmarkt sowie schwindendes Verbrauchervertrauen und nachlassende Konsumausgaben potenzielle Wachstumsbremsen. In Asien geht man 2011 von einem weiterhin starken, jedoch leicht verlangsamten Wachstum in Höhe von 3,9 % aus. Hauptwachstumstreiber werden die Schwellenländer der Region, insbesondere China und Indien, aufgrund der starken Binnennachfrage sein. In Japan hingegen wird das Wirtschaftswachstum im Jahr 2011 infolge der Naturkatastrophe im März voraussichtlich sehr moderat ausfallen. In Lateinamerika werden sich die Wachstumsraten schätzungsweise leicht verlangsamen und bei etwa 4,4 % einpendeln; restriktive steuer- und geldpolitische Maßnahmen werden hier den Inflationsdruck mindern. Dennoch werden niedrige Arbeitslosenzahlen, eine robuste Exporttätigkeit sowie eine steigende Binnennachfrage ein anhaltendes Wirtschaftswachstum in dieser Region vorantreiben.
Steigende Einkommen unterstützen Ausgaben für Sportartikel
Wir gehen im Jahr 2011 von einem weltweiten Wachstum der Sportartikelindustrie aus, allerdings mit deutlichen regionalen Unterschieden. Analog zu den gesamtwirtschaftlichen Trends werden die Konsumausgaben für Sportartikel in den Schwellenländern höher sein als in den reiferen Märkten. Steigende Preise für Schuhe und Bekleidung infolge der höheren Beschaffungskosten in dieser Branche könnten jedoch das Wachstum gegen Ende des Jahres bremsen. In Westeuropa wird die Sportartikelbranche im Jahr 2011 im Vergleich zu 2010 voraussichtlich moderat zulegen, obwohl die Messlatte, bedingt durch die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2010, hoch ist und von steigenden Beschaffungskosten ein zunehmender Druck auf die Preise ausgeht. Die positiven Trends bei der Konsumentennachfrage in den europäischen Schwellenländern dürften sich im Jahr 2011 fortsetzen. Das Wachstum wird voraussichtlich von Russland angetrieben werden, wo steigende Einkommen und Konsum ausgaben das Umsatzwachstum in der Sportartikelbranche stützen werden. In Nordamerika werden im Jahr 2011 steigende Wachstumsraten in den Bereichen Schuhe und Bekleidung erwartet. Aus Kategoriesicht sehen wir in diesem Jahr insbesondere die Bereiche Lightweight Running, Training und Outdoor als Wachstumstreiber an. Die Kategorie Basketball wird voraussichtlich vom Lockout in der NBA negativ beeinflusst werden. In China wird der zunehmende Binnenkonsum den Umsatz in der Sportartikelbranche im Jahr 2011 voraussichtlich weiter vorantreiben, wobei es deutliche Unterschiede zwischen den lokalen und globalen Anbietern geben wird. Die globalen Marken erzielen weiterhin gesunde Wachstumsraten, die lokalen Marken dagegen haben mit Über- beständen zu kämpfen. In den anderen asiatischen Märkten wird die Sportartikelbranche aufgrund des schnellen Wachstums in Märkten wie Indien, Indonesien und Vietnam ihre Präsenz vermutlich weiter ausbauen. In Japan hingegen werden sich die Folgen der Naturkatastrophe und der relativ niedrigen Konsumausgaben, trotz der allmählichen Markterholung und der leicht verbesserten Verbraucherstimmung, wesentlich auf die Ausgaben für nicht essenzielle Produkte, unter anderem auch für Sportartikel, auswirken. Die Sportartikelbranche in Lateinamerika wird 2011 dank sinkender Arbeitslosenzahlen, steigender Einkommen und höherer Konsumausgaben voraussichtlich wachsen.
Währungsbereinigter Konzernumsatz steigt 2011 voraussichtlich um annähernd 12 %
Wir erwarten, dass der Konzernumsatz im Jahr 2011 währungsbereinigt um annähernd 12 % wachsen wird. Vor allem steigendes Verbrauchervertrauen sowie eine hohe Nachfrage nach innovativen Markensportartikeln werden die Umsatzentwicklung positiv beeinflussen. Unsere starke Präsenz in schnell wachsenden Schwellenländern, der weitere Ausbau unseres Einzelhandelssegments sowie die anhaltende Dynamik der Marke Reebok werden nicht wiederkehrende positive Effekte der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2010 mehr als kompensieren. Infolgedessen wird erwartet, dass das Wachstum des adidas Konzerns im Jahr 2011 die Entwicklung der Weltwirtschaft deutlich übertreffen wird.
Währungsbereinigter Umsatzanstieg im Großhandelssegment im hohen einstelligen Bereich
Im Segment Großhandel rechnen wir im Vorjahresvergleich mit einem währungsbereinigten Umsatzanstieg im hohen einstelligen Bereich. Die Auftragsentwicklung sowie das positive Feedback aus dem Einzelhandel und auf Messen unterstützen unsere Wachstumserwartungen für das Jahr 2011. Für adidas Sport Performance erwarten wir auf währungsbereinigter Basis einen Umsatzanstieg im mittleren einstelligen Bereich. Verantwortlich hierfür werden Umsatzzuwächse in wichtigen Kategorien wie Running und Training sein. Der Umsatz von adidas Sport Style wird auf währungsbereinigter Basis voraussichtlich im mittleren Zehn-Prozent-Bereich steigen. Dies wird auf die erweiterte Vertriebsreichweite und die anhaltende Dynamik unserer Produktlinien, insbesondere beim adidas NEO Label, zurückzuführen sein. Für Reebok rechnen wir mit einem währungs- bereinigten Umsatzanstieg aufgrund von Wachstum in den Kategorien Women’s Fitness und Men’s Training sowie im Classics Geschäft.
Währungsbereinigtes Umsatzwachstum im Einzelhandelssegment im hohen Zehn-Prozent-Bereich
Der Konzern erwartet für das Einzelhandelssegment im Jahr 2011 einen Umsatzzuwachs auf währungsbereinigter Basis im hohen Zehn-Prozent-Bereich. Wir gehen davon aus, dass der Umsatz auf vergleichbarer Basis im niedrigen zweistelligen Bereich steigen wird. Diese Entwicklung wird in größerem Ausmaß zum Umsatzwachstum beitragen als die steigende Anzahl eigener Einzelhandels- geschäfte. Der Konzern rechnet im Jahr 2011 mit einem Nettoanstieg der eigenen adidas und Reebok Shops um rund 100 Geschäfte. Abhängig von der Verfügbarkeit der gewünschten Standorte prognos- tizieren wir etwa 250 Eröffnungen neuer Geschäfte, die in erster Linie in Schwellenländern Osteuropas angesiedelt sein werden. Rund 150 Geschäfte werden im Verlauf des Jahres geschlossen und etwa 200 sollen umgestaltet werden. Wir rechnen damit, dass sich unsere Concept Stores angesichts der prognostizierten Verbesserungen im Konsumumfeld etwas besser entwickeln werden als unsere Factory Outlets.
Währungsbereinigter Umsatzanstieg in Anderen Geschäftssegmenten im hohen einstelligen Bereich
Für das Jahr 2011 gehen wir davon aus, dass der Umsatz in den Anderen Geschäftssegmenten auf währungsbereinigter Basis im hohen einstelligen Bereich ansteigen wird. Bei TaylorMade-adidas Golf rechnen wir damit, dass der währungsbereinigte Umsatz im Vergleich zum Vorjahr im hohen einstelligen Bereich zunehmen wird. Neue Produkteinführungen in Kernkategorien wie Metallhölzer, Eisen und Putter dürften das Umsatzwachstum in diesem Segment unterstützen, auch wenn sich der Golfmarkt weltweit nur langsam erholt. Für Rockport wird mit einem währungsbereinigten Umsatz- anstieg im hohen einstelligen Bereich gerechnet, wofür Verbesserungen im Produktportfolio sowie die verstärkten Einzelhandelsaktivitäten der Marke verantwortlich sein werden. Für Reebok- CCM Hockey erwarten wir im Jahr 2011 vor allem infolge neuer Produkteinführungen einen währungsbereinigten Umsatzanstieg im mittleren einstelligen Bereich.
Konzernumsatz wächst voraussichtlich in allen Regionen
Wir erwarten, dass der währungsbereinigte Umsatz des Konzerns 2011 in all unseren Regionen steigen wird. In Westeuropa wird, trotz des Wegfalls der positiven Impulse im Zusammenhang mit der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2010, die allmähliche gesamtwirtschaftliche Erholung die Umsatzentwicklung in dieser Region, wenn auch nur moderat, positiv beeinflussen. Das Wachstum in den mitteleuropäischen Ländern dürfte schwierige Rahmenbedingungen in den peripheren Märkten der Region ausgleichen. Wir erwarten, dass in den Europäischen Schwellenländern der weitere Ausbau und die zunehmende Expertise im Bereich unserer eigenen Einzelhandelsaktivitäten sowie die sich verbessernden Bedingungen im Großhandels bereich in einigen Ländern die Umsatzerlöse des Konzerns positiv beeinflussen werden. Für Nordamerika gehen wir davon aus, dass wir von der anhaltenden Dynamik, insbesondere bei den Marken adidas und Reebok, profitieren werden. Neue Produkte sowie Produkterweiterungen werden diese Entwicklung maßgeblich unterstützen. Für China prognostizieren wir nach einem Umsatzrückgang im Vorjahr eine Rückkehr zu starkem Wachstum im Jahr 2011. Insbesondere eine verbesserte Struktur der Lagerbestände, die Stärkung unserer Präsenz im Einzelhandel und weitere neue Produktlinien, unter anderem bei adidas Originals und beim adidas NEO Label, werden sich hier positiv auswirken. In den Anderen Asiatischen Märkten wird der Umsatz aller Voraussicht nach lediglich einen geringfügigen Anstieg gegenüber dem Vorjahr verzeichnen. Die negativen Auswirkungen des Erdbebens und des Tsunamis am 11. März in Japan werden unseren Prognosen zufolge die positive Entwicklung in anderen Ländern der Region, wie z. B. Südkorea und Indien, aufheben. In Lateinamerika dürfte die starke Positionierung unserer Marken nicht wieder- kehrende positive Effekte der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2010 auf den Umsatz mehr als kompensieren
Bruttomarge des Konzerns voraussichtlich zwischen 47,5 % und 48,0 %
Wir erwarten, dass die Bruttomarge des adidas Konzerns für 2011 einen Wert zwischen 47,5 % und 48,0 % erreichen wird (2010: 47,8 %). Unseren Prognosen zufolge wird die Bruttomarge in unserem Einzelhandelssegment ansteigen, wohingegen sie im Großhandelssegment und in den Anderen Geschäftssegmenten voraussichtlich zurückgehen wird. Im Jahr 2011 wird die Bruttomarge des Konzerns von positiven Effekten aus der regionalen Umsatzverteilung profitieren, da die Wachstumsraten in den Schwellenländern über den Wachstumsraten in den reiferen Märktenliegen dürften. Zudem werden Verbesserungen im Einzelhandelssegment sowie bei der Marke Reebok die Entwicklung der Brutto marge positiv beeinflussen. Allerdings werden diesen positiven Effekten einige negative Faktoren gegenüberstehen. Insbesondere werden die Beschaffungskosten aufgrund steigender Rohstoffpreise und Kapazitätsengpässe im Vergleich zum Vorjahr deutlich ansteigen. Außerdem werden Umsatzrückgänge in Japan infolge der dramatischen Ereignisse in diesem Land im ersten Quartal 2011 die Bruttomarge des Konzerns beeinträchtigen.
Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Verhältnis zum Umsatz
Der Konzern geht davon aus, dass sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Verhältnis zum Umsatz im Jahr 2011 leicht verringern werden (2010: 42,1 %). Die Aufwendungen des Sales Working Budget und des Marketing Working Budget im Verhältnis zum Umsatz werden im Vergleich zum Vorjahr voraussichtlich ebenfalls moderat zurückgehen. Marketinginvestitionen zur Unterstützung von Reeboks Wachstumsstrategie in den Kategorien Women’s Fitness und Men’s Training sowie Investitionen für weiteres Wachstum in unseren wichtigsten Fokusmärkten – Nordamerika, China und Russland/GUS – werden durch den Wegfall von Aufwendungen im Zusammenhang mit der Präsenz von adidas bei der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2010 kompensiert werden. Wir erwarten, dass die Betriebsgemeinkosten im Verhältnis zum Umsatz 2011 geringfügig unter dem Vorjahresniveau liegen werden. Höhere Verwaltungs- und Personalaufwendungen im Einzelhandelssegment aufgrund der geplanten Eröffnung weiterer Einzelhandelsgeschäfte werden durch Verbesserungen und Effizienzsteigerungen bei den nicht zuge- ordneten Kosten in Zentralbereichen/Konsolidierung ausgeglichen werden. Wir gehen davon aus, dass die Mitarbeiteranzahl des adidas Konzerns gegenüber dem Vorjahr zunehmen wird. Neueinstellungen werden hauptsächlich im Zusammenhang mit dem Ausbau des eigenen Einzelhandels stehen und in erster Linie in Schwellenländern erfolgen. Sie werden überwiegend auf Teilzeitbeschäftigungsverhältnissen basieren. Im Jahr 2011 wird der adidas Konzern erneut ca. 1 % des Konzernumsatzes in Forschung und Entwicklung investieren. Im Vordergrund stehen dabei Personalisierung und digitale Sportprodukte bei adidas sowie die Stärkung von Reeboks Position in den Bereichen Fitness und Training
Weitere Verbesserung der operativen Marge
Die operative Marge des adidas Konzerns wird im Jahr 2011 voraussichtlich auf einen Wert zwischen 7,5 % und 8,0 % ansteigen (2010: 7,5 %). Wir erwarten, dass hauptsächlich niedrigere sonstige betriebliche Aufwendungen im Verhältnis zum Umsatz zu dieser positiven Entwicklung beitragen werden.
Ergebnis je Aktie steigt voraussichtlich um annähernd 16 %
Das Ergebnis je Aktie wird unseren Prognosen zufolge um annähernd 16 % steigen und bei etwa 3,15 € liegen (verwässertes Ergebnis je Aktie 2010: 2,71 €). Umsatzzuwächse und eine höhere operative Marge werden maß geblich zu dieser positiven Entwicklung beitragen. Infolge niedrigerer durchschnittlicher Nettofinanzverbindlichkeiten rechnen wir im Jahr 2011 mit niedrigeren Zinsaufwendungen. Die Steuer quote des Konzerns dürfte unter dem Vorjahreswert liegen (2010: 29,5 %).
Anstieg des operativen kurzfristigen Betriebskapitals im Verhältnis zum Umsatz
Wir gehen davon aus, dass das durchschnittliche operative kurzfristige Betriebskapital im Verhältnis zum Umsatz im Jahr 2011 im Vorjahresvergleich steigen wird (2010: 20,8 %). Dieser Anstieg steht vor allem im Zusammenhang mit einem höheren Bedarf an kurzfristigem Betriebskapital, um das Wachstum unseres Geschäfts zu unterstützen
Investitionsausgaben zwischen 350 Mio. € und 400 Mio.€
Im Jahr 2011 plant der adidas Konzern 350 Mio. € bis 400 Mio. € in materielle und immaterielle Vermögenswerte zu investieren (2010: 269 Mio. €). Investitionen sind vor allem auf Initiativen im Zusammenhang mit selbst kontrollierten Verkaufsflächen im Einzelhandel bei adidas und Reebok, insbesondere in Schwellenländern, gerichtet. Diese Investitionen werden im Jahr 2011 fast ein Drittel der Gesamtinvestitionssumme ausmachen. Zu den sonstigen Investitionsbereichen gehören die Weiterentwicklung der Konzernzentrale in Herzogen aurach sowie die Ausweitung von SAP- und anderen IT-Systemen bei wichtigen Tochtergesellschaften des Konzerns. Wir gehen davon aus, dass wir im Jahr 2011 sämtliche Investitionen vollständig aus dem aus der betrieblichen Tätigkeit generierten Cashflow finanzieren werden
Mittelüberschuss wird zur Unterstützung von Wachstumsmaßnahmen eingesetzt
Im Jahr 2011 erwarten wir einen weiterhin positiven Mittelzufluss aus der betrieblichen Tätigkeit. Der Mittelzufluss wird dazu verwendet werden, den Bedarf an kurzfristigem Betriebskapital sowie Investitionen und Dividendenzahlungen zu finanzieren. Wir haben vor, die überschüssigen Mittel größtenteils zur Investition in die Wachstumsmaßnahmen unseres strategischen Geschäftsplans Route 2015 sowie zur weiteren Reduzierung unserer Nettofinanzverbindlichkeiten einzusetzen. Langfristig beabsichtigen wir, zum Jahresende ein Verhältnis von Nettofinanzverbindlichkeiten zu EBITDA von unter zwei beizubehalten (2010: Verhältnis 0,2).
adidas Konzern für ein erfolgreiches Jahr 2012 gut gerüstet
Unter der Annahme keiner wesentlichen Verschlechterung des wirtschaftlichen Umfelds erwartet das Management des adidas Konzerns eine Steigerung von Umsatz und Gewinn im Geschäftsjahr 2012. Basierend auf der starken Dynamik unserer Marken sowie den Chancen, die uns die UEFA EURO 2012 und die Olympischen Spiele in London bieten, gehen wir davon aus, dass der währungsbereinigte Umsatz im mittleren bis hohen einstelligen Bereich wachsen wird. Steigende Beschaffungs- und Lohnkosten sowie Währungsvolatilität werden – wie auch in diesem Jahr – die Entwicklung der Profitabilität des Konzerns beeinträchtigen. Dennoch prognostiziert das Management, dass das Ergebnis je Aktie infolge von operativen Verbesserungen deutlicher steigen wird als der Umsatz und eine Wachstumsrate zwischen 10 % und 15 % erreichen wird. Einen detaillierten Ausblick für das Jahr 2012 wird das Management am 7. März 2012 bei der Präsentation der Ergebnisse des Konzerns für das Geschäftsjahr 2011 vorlegen.